| 05 15.Oktober 2001 Nachrichten Der Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Georg Lewandowski, hat anlätlich des Tages der Heimat im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Kassel angekündigt, daß seine Stadt das von der BdV-Präsidentin Erika Steinbach geforderte "Zentrum gegen Vertreibungen" mit einem Groschen je Einwohner, also mit rund 20.000 Mark fördern wolle. Einen entsprechenden Antrag werde er im Stadtrat einbringen. ***Die islamischen Dachverbände in Deutschland haben die Terroranschlägen in den USA verurteilt. Diese Untaten seien ein durch keine religiösen oder ideologischen Motive zu rechtfertigendes Verbrechen. Die Täter hätten sich außerhalb der menschlichen Gesellschaft gestellt. Sie könnten sich nicht auf den Islam berufen. ***Während in den alten Bundesländern 77,7 Prozent der Bevölkerung zumindest formell zu einer christlichen Kirche gehören, sind es in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin nur 29,1 Prozent. Nach Angaben des Kirchenamtes der evangelischen Kirche in Deutschland ist die Anzahl der Katholiken (27.017.000) in Deutschland inzwischen höher als die der evangelischen Christen (26.848. 000). ***Noch nie wurden in Deutschland so viele Ehen geschieden wie im vergangenen Jahr: 194.419 (+ 2%).148.190 minderjährige Kinder mußten die Trennung ihrer Eltern miterleben (+3%). ***Die dem Badischen verwandte elsässische Mundart verliert an Boden. Die Zahl der Menschen im Elsaß, die die heimische Mundart nicht mehr sprechen, hat sich in den letzten zehn Jahren von 14,6 auf knapp 28 Prozent verdoppelt. Sprachen 1990 noch 40 Prozent "sehr häufig" elsässisch, sind es jetzt nur noch 34 Prozent. ***Im Jahr 2000 wurden in Hamburg und Berlin je 100.000 Einwohner ca. 16.500 Straftaten erfaßt. Abgesehen von den Stadtstaaten war die Kriminalitätsrate in den neuen Bundesländern Brandenburg (ca. 10.000), MecklenburgVorpommern (ca. 10.000) und Sachsen-Anhalt (9387) erheblich höher als in Westdeutschland. Die wenigste Kriminalität gab es in Bayern (5620) und BadenWürttemberg (5389). ***Das Nachfolgeproblem der mittelständischen Unternehmer gefährdet zunehmend Arbeitsplätze in Deutschland. Nach einer Studie des Instituts für Betriebsberatung, Wirtschaftsförderung und -forschung steht in den kommenden drei Jahren bei 400.000 Firmen ein Generationswechsel in der Führung an. Davon seien fünf Millionen Arbeitsplätze betroffen, teilte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft als Auftraggeber der Studie in Düsseldorf mit.. Mangels Nachwuchskräften drohe die Schließung von 30.000 Firmen. |