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Der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, hat in einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" am 20. Januar angekündigt, keine Ansprüche auf materielle Wiedergutmachung durch Tschechien zu erheben, um ein besseres Verhältnis zu Prag zu erreichen. Er hoffe, daß Tschechien sich gegenüber den Sudetendeutschen öffnen werde und bald Gesprächsbereitschaft zeigt.



Der NATO?Oberfehlshaber für Europa, General Joseph Ralston, hat den polnischen Verteidigungsetat als "vollkommen unzureichend" kritisiert. Bei seinem Warschaubesuch Mitte Januar sagte Ralston, dass Polen seine Armee modernisieren müsse, "um ein ordentliches Mitglied der NATO zu sein".


Die Landsmannschaft Weichset?Warthe (Friedrichstr. 35/111, 65185 Wiesbaden), der Verband der vertriebenen Deutschen aus Vorkriegspolen, hat den 47. Band seines angesehenen Jahrbuches 2001 herausgegeben. . Neben Heimatliteratur und aktuellen Berichten enthält er wieder anspruchsvolle Geschichtsbeiträge. Zu den Autoren zählen Joachim Rogall, Helmut Neubach, Erich Müller und Martin Sprungalla. Der Band zählt 170 Seiten und kostet nur 18 Mark.


Tschechien wird im Rahmen der Entschädigung für NS?Zwangsarbeiter auch eine Zahlung an sudetendeutsche Gegner des NS?Regimes leisten. Über diese Regelung einigten sich am 26. Januar die Mitglieder des "Deutsch?Tschechischen Zukunftsfonds".


Die in der Woiwodschaft Niederschlesien bestehenden Vereine der heimatverbliebenen Schlesier haben sich zu einer "Niederschlesischen Deutschen Arbeitsgemeinschaft" zusammengeschlossen. Zu ihrem Vorsitzenden wählten die ehemaligen Bezirksverbände Liegnitz, Breslau und Waldenburg sowie kleinere Orts? und Kulturvereine den Liegnitzer Jürgen Gretschel.


Bei der 5. Ehrengala der Ungarndeutschen am zweiten Januarwochenende in Budapest betonte Ungarns Staatspräsident Ferenc Mädl, daß auch den heimatverbliebenen Deutschen "der gute internationale Ruf" seines Landes zu verdanken ist, berichtet der "Neue Pester Lloyd". In: seiner teilweise in deutscher Sprache gehaltenen Festansprache, würdigte der Präsident die historische Rolle der Minderheit. Es habe auch "weniger tolerante Zeiten" gegeben, fuhr er fort. Ferenc Mädl selbst ist Ungarndeutscher.


(UO)