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Nachrichten Wie am Rande der Bezirksjahreshauptversammlung der Deutschen in der Woiwodschaft Oppeln mitgeteilt wurde, wird das für Mitte August geplante "Welttreffen der Oppelner" am St. Annaberg O/S in diesem Jahr wegen der bevorstehenden Wahlen in der Republik Polen nicht stattfinden. Bei ihrem jüngsten Gipfeltreffen Anfang April in Sibirien haben Rußland und Japan erneut keine Einigung im Gebietsstreit um die vier Südkurden?Inseln erzielen können. Der russische Präsident Putin und Japans Regierungschef Mori kündigten jedoch an, bald einen konkreten Weg zu einem Friedensvertrag festzulegen, der seit Ende des Zweiten Weltkrieges aussteht. Beide Länder streiten um vier Inseln zwischen dem Ochotskischem Meer und dem Pazifik, die 1945 von der Sowjetunion okkupiert worden waren. Japan betrachtet die Inseln als seine, nördlichen Territorien. Als erste tschechische Stadt soll das mährische Brünn die Vertreibung ihrer sudetendeutschen Einwohner nach Kriegsende offiziell bedauern. Tschechischen Presseberichten zufolge wird dies von einer durch die Stadtverwaltung eingesetzten Kommission empfohlen, die Ereignisse des Jahres 1945 untersuchte. Von einer "Entschuldigung" für die Vertreibung soll jedoch offiziell nicht die Rede sein. Am 31. Mai 1945 waren die Brünner Deutschen in dem sogenannten "Brünner Todesmarch" vertrieben worden. Dabei waren mehr als 1000 Menschen umgekommen. In Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 134.600 Abtreibungen gemeldet worden. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 4100 Tötungen (3 Prozent) mehr als im Vorjahr. 97 Prozent wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen, von der sich die katholische Kirche in Deutschland inzwischen zurückgezogen hat. In drei Prozent der Fälle waren medizinische Notwendigkeiten oder sonstige Indikationen der Grund. Die Hälfte der betroffenen Frauen (49 Prozent) war verheiratet, fünf Prozent waren minderjährig. Nirgendwo in der Europäischen Union ist die Bevölkerung in den vergangenen Jahren so stark zurückgegangen wie in Sachsen/Anhalt, Sachsen und Thüringen. Grund für den Bevölkerungsschwund seien die starke Abwanderung und die niedrige Geburtenrate, berichtet das Statistische Amt Eurostat. Mit überwältigender
Mehrheit hat das ukrainische Parlament Anfang April die Abschaffung
der Todesstrafe gebilligt. Zugleich wurde ein neues Strafgesetzbuch
verabschiedet, das die Todestrafe nicht mehr vorsieht. Brandenburg wird aus Anlaß des diesjährigen Preußen?Jubiläums die Restaurierung des Königstores im nordostpreußischen Königsberg unterstützen. Für die Sanierung des Stadttores, das 1843 entstand, werde das Land 400.000 Mark aufbringen, berichtet die "Berliner Zeitung". Das Königstor ist eines der wenigen historischen Baudenkmäler, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Aufgrund des jahrzehntelangen Verfalls und Umwelteinflüssen ist das Stadttor akut gefährdet. Der Freistaat Sachsen
und Polen haben die Einrichtung eines polnisch?deutschen Sicherheitsrates
vereinbart. Mit dem neuen Bündnis wollen die beiden Länder
die Kriminalität in der niederschlesischen Neißeregion
künftig mit "verstärkter Koordination der Aktivitäten"
bekämpfen. Von der vertraglichen "Bündelung der
Sicherheitsmaßnahmen vor Ort" versprechen sich die
beiden Länder, grenzüberschreitenden Verbrechen wie
Schleusungskriminalität, unerlaubter Einfuhr synthetischer
Drogen, Prostitution oder Wohnungseinbrüchen (UO) . |