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Nachrichten vom 31.05.2001 Während sämtliche Euro-Staaten in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von im Durchschnitt 2,8 Prozent erzielen, errechnete die EU-Kommission für Deutschland nur ein Wachstum von 2,2 Prozent. Damit bilden die Deutschen das Schlußlicht unter den zwölf Euro-Staaten. Aktuelle deutsche Berechnungen prognostizieren ein noch geringeres Wachstum um nur 1,6 Prozent. Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CSU hat kritisiert, daß bei der Einweihung des neuen Bundeskanzleramtes Anfang Mai in Berlin keine Kirchenvertreter geladen waren und auch kein Segen gesprochen wurde. Der neue japanische Ministerpräsident Koizumi hat auf seiner ersten Pressekonferenz in Tokio erklärt, das Japan niemals auf die Kurilen-Inseln verzichten werde, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges von der damaligen Sowjetunion besetzt wurden. Wegen der Kurilen-Frage gibt es bislang keinen Friedensvertrag zwischen Japan und Rußland, das zwei der Inseln behalten möchte. Der Europäische Karls-Preis der Sudeten- deutschen Landsmannschaft wird in diesem Jahr an den österreichischen Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel verliehen. Die Sudetendeutschen würdigen Schlüssels Verdienste um die europäische Einigung sowie seine diplomatischen Bemühungen um die Beseitigung der Benesch-Dekrete in der Tschechischen Republik. Genau fünf Jahre nach der gescheiterten Fusion zwischen Berlin und Brandenburg gibt es offensichtlich einen Meinungsumschwung. 58 Prozent der Berliner und der Brandenburger wünschen sich aktuellen Umfragen zufolge nunmehr ein gemeinsames Bundesland. Nur 31 Prozent waren dagegen. 1996 hatten noch 62,7 Prozent der Brandenburger gegen eine Fusion Aktuellen Meinungsumfragen zufolge sprechen sich nur noch 55 Prozent der polnischen . i Bevölkerung für einen EU-Beitritt aus. Zehn Jahre zuvor waren es noch 82 Prozent. Die Zahl der EU-Gegner stieg unterdessen von 5 auf 35 Prozent. In Deutschland sprachen sich lediglich 36 Prozent, in Frankreich 35 Prozent i und in England lediglich 31 Prozent der Befragten für die EU-Osterweiterung aus. Der deutsch-polnische Handel hat im vergangenen Jahr weiter kräftig zugelegt. Die polnischen Exporte nach Deutschland stiegen um 29 Prozent auf 23,3 Milliarden DM. Der Warenaustausch in umgekehrter Richtung stieg um 18 Prozent auf 28 Milliarden Mark. Die slowakische Bischofskonferenz hat Forderungen nach einem eigenen Bischof für die 368.000 katholischen Ungarn im Lande abgelehnt. Es gebe kein rein ungarnsprachiges Gebiet in der Slowakei, und in den fünf Diözesen, in denen ungarische Gemeinden bestünden, würden die Bischöfe auch ungarisch sprechen. Nur sieben Prozent aller Kinder in Tschechien besuchen den freiwilligen Religionsunterricht. In Böhmen seien es sogar nur zwei Prozent, erklärte der Vorsitzende der tschechischen , Bischofkonferenz Mitte Mai in Würzburg. Das Verhältnis der katholischen Kirche zu den politischen Parteien hat sich nach Ansicht des ~= Berliner Kardinals Georg Sterzinsky verändert. Die Kirche könne die C-Parteien nicht mehr als "ihre" Parteien ansehen, betonte Sterzinsky im Berliner "Tagesspiegel". In der Union seien Kräfte stärker geworden, die "viel weniger oder gar nicht mehr nach Übereinstimmung mit der Kirche fragen". Der
80jährige rumänische König Michael aus dem
Hause Hohenzollern-Sigmaringen kann in sein Heimatland zurückkehren.
Staatspräsident Iliescu, der noch in den 90er Jahren als
rumänischer Staatspräsident dem Monarchen die Einreise
verweigerte, hat Michael jetzt angeboten, daß er sein Eigentum
zurückerhalten und als früheres Staatsoberhaupt anerkannt
werden soll. In Bukarest soll er eine offizielle Residenz bekommen.
(UO)
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