|
Aktuell 01 vom 11.06.2001 Bezirkstest im Schloßpark Lubowitz durchführen. Alle Oberschlesier sind eingeladen! Im westfälischen Werl finden sich am kommenden 24. Juni wieder tausende Katholiken zur traditionellen Wallfahrt der Nieder- und Oberschlesier ein. Am dritten Juniwochenende lädt Oberglogau zum traditionellen Hopfenfest ein. Vom 22. bis 24. Juni findet in Guttentag das inzwischen zur Tradition gewordene "Gesamtpolnische Treffen der Künstlergruppen der Nationalen und Ethnischen Minderheiten" statt. Es steht unter dem Motto "Quelle 2001". Im Kultur- und Sportzentrum in Guttentag werden Chöre, Orchester und Tanzgruppen der Deutschen, Ukrainer, Kaschuben und anderer nationaler Gruppen in Polen auftreten. Die dreitägige Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland. Am 19. Juni präsentiert das Jugend Forum Mlodych den deutschen Kinofilm "Nach fünf im Urwald". Um 19 Uhr wird er im kleinen Saal des Mlodziezowy Dom Kultury ul. Strzelcöw Bytomskich 1 in Oppeln gezeigt. Die in Recklinghausen geborene Schriftstellerin Roswitha Schieb gastiert am 20. Juni in Oppeln (Bibliothek in der Piastowska 20, ab 18 Uhr) und liest aus ihrem jüngsten Werk "Reise nach Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls" (Berlin Verlag 2000, ISBN 38270-00304-0). Am 21. kommt sie nach Ratibor; dort wird sie aus ihrem Buch ab 17. Uhr im Katechetenhaus (Wczasowa 29) vorlesen. Am 22. Juni ist sie im Haus der Deutsch Polnischen Zusammenarbeit in der Gleiwitzer ul. Rybnicka 27 (ab 17 Uhr). Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit HdpZ (ul. Rybnicka 27, 44-100 Gliwice, Tel. 032-232-49-02) bietet im Rahmen seiner Vortragsreihe "Lokale Geschichte" im Juni folgende Veranstaltungen mit kompetenten Referenten an: Am 19. Juni "Gleiwitzer Drucker, Verleger, Buchhändler und Redakteure in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts" (Ort: Gleiwitz, Partner: Stadt Gleiwitz, DFK Gleiwitz) sowie am 28. Juni "Der letzte Majoratsherr von Kreuzenort" (Ort: Kreuzenort, Partner: Kreis Ratibor, DFK Ratibor). Noch nicht genau bekannt sind die Termine folgender Veranstaltungen: "Das Jahr 1945 in Rosenberg" (Ort: Rosenberg, Partner: Kreis Rosenberg, DFK-Kreis Rosenberg) und "Die Geschichte des Goldbergbaus im Gebiet Neisse (Ort: Bad Ziegenhals, Partner: Kreis Neisse, DFK Neisse). Die genauen Anfangszeiten und Veranstaltungsorte können beim HdpZ erfragt werden. Mit einem großem Fest wird am 23. Juni die diesjährige Bergwandersaison auf der Gleiwitzer Hütte in der österreichischen Tauernregion. Weitere Infos Günter Morawietz, Marnachweg 53E, 60435 Frankfurt/Main. Das mit Bundesmitteln getragene Jugend Forum Mlodych bietet vom 22. bis 24. Juni ein Jugendzeltlager in Oberschlesien an. Weitere Infos beim Forum, ul. Krupnicza 15, 45-013 Oppeln (Tel./Fax 0-77/ 441-11-82). Anfang Juni besuchten sechs Vertreter des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt aus Thüringen den Landkreis Oppeln. An der Spitze der bundesdeutschen Delegation stand die Landrätin Marion Filipp (CDU). Thema des Besuches in Oppeln war die Schließung eines Partnerschaftsvertrages. Saalfeld-Rudolstadt wird voraussichtlich der erste Partnerkreis des Landkreises Oppeln werden. Die Thüringer besuchten u.a. das Heilzentrum in Proskau, die Forstschule in Tillowitz und die Stadt Oppeln Das Freilichtmuseum in Oppeln-Birkowitz (Birkental) hat einen Fotowettbewerb unter dem Motto "Denkmäler der ländlichen Holzarchitektur in der Woiwodschaft Oppeln." Teilnahmebedingungen: die schwarz-weiß oder Farbfotos müssen in der Größe 20 mal 30 Zentimeter eingereicht werden. Freilichtmuseum Oppeln-Birkowitz, ul.Wroclawska 174, 45- 837 Oppeln (0-77/ 474 - 30 - 21) Einsendeschluß ist der 31. Oktober. Vom 10. bis zum 16. August gibt es ein kulturelles Seminar für alle Angehörigen der deutschen Jugendgruppen in Oberschlesien Bedingung: vorhandene gute Deutschkenntnisse und ein Alter zwischen 20 und 35 Jahre Interessenten melden sich bitte beim "Jugend Forum Mlodych" (telefonisch: 0-77/ 441-1182 oder auch 0-77/ 454-78-78). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Der Verein Schlesischer Bauern (Tel. 0-77 454-31-44) bietet für den 29. Juni eine Tagesfahrt zur Sommerblumen- und Gartenschau im mährischen Ölmütz an. Zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Leiters des Eichendorff-Kultur- und Bildungszentrums in Lubowitz, Matthias Lempart, ist die 38-jährige Alicja Mainusch-Buhl berufen worden. Die Mutter zweier Kinder und Lehrerin an der Schlesischen Fachhochschule gehörte bereits in den 80er Jahren zu den aktiven Angehörigen der deutschen Bürgerrechtsbewegung im Altkreis Tost-Gleiwitz. Mit einem Volksentscheid hat sich die galizische Gemeinde Slawkow durchgesetzt: ab dem nächsten Jahr wird sie der Woiwodschaft "Schlesien" angehören. Die knapp 5.000 Einwohner zählende Gemeinde wurde mit der Verwaltungsreform 1999 dem Bezirk Kleinpolen zugeteilt. Im Dezember 1998 sprachen sich bei einem Referendum 80 Prozent der Wahlberechtigten für einen Wechsel zum Nachbarbezirk Kattowitz aus. Der Schriftsteller und Übersetzer Werner Dürrson erhält den diesjährigen Eichendorff Literaturpreis. Die Jury der Gesellschaft für Literatur und Kunst "Der Osten" würdige mit der Vergabe des mit 10.000 Mark dotierten Preises "die grenzüberschreitende Wirksamkeit" des Autors. Waltraut Alberti, Tochter des Gutsbesitzers in Königsdorf bei Leobschütz finanzierte die Sanierung der örtlichen Gutskapelle. Sie erfüllte damit den Wunsch ihres verstorbenen Vaters Johannes Piechullek Alberti. Den Gottesdienst zur Einweihung der renovierten Kapelle hielt Erzbischof Alfons Nossol. Mehr als 40 ehemalige Königdorfer feierten aus diesem Anlaß gemeinsam mit den heutigen Bewohnern des Dorfes. Der durch seine
Erinnerungen an die schrekkliche Internierung im polnischen
Nachkriegslager Eintrachthütte (Zgoda) bei Schwientochlowitz
bekannt gewordene Gerhard Gruschka hat im ars una Verlag in Neuwied
eine Essaysammlung unter dem Titel "Das Lied eines vergessenen
Landes" veröffentlicht (ISBN 3-89391-611-3). Es zählt
65 Seiten und ist eine Liebeserklärung an die oberschlesische
Heimat. Das Vorwort schrieb Herbert Hupka. |