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25. März 2002
Chronik des DFK Hindenburg

Vor kurzem ist vom Vorstand des Deutschen Freundschaftskreises (DFK) in Hindenburg eine zweisprachige Chronik über die kulturelle Tätigkeit des DFK im Bezirk "Schlesien" (Kattowitz) herausgegeben worden. Die Chronik zeichnet die Tätigkeit des DFK von den ersten Anfängen, als sich die deutschstämmigen Schlesier noch im Untergrund zu organisieren begannen, bis heute nach. Im ersten Kapitel des Buches schreibt Autor Wilhelm Kowolik: "Im Zeitraum von Oktober 1984 bis September 1985 bildeten sich in den Woiwodschaften Oppeln und-Kattowitz vier, von einander unabhängige, Initiativgruppen mit dem Ziel der Gründung einer Organisation der deutschen Minderheit in Polen (...) Alle vier Gruppen stellten an die zuständigen Woiwodschaftsbehörden Anträge auf Legalisierung ihrer Tätigkeit, die dennoch durch diese Woiwodschaftsbehörden und das polnische Innenministerium abgelehnt wurden. Der Autor geht detailliert auf die örtliche Pionierarbeit der "Männer und Frauen der ersten Stunde" ein. Er berichtet chronologisch von jedem Treffen, jeder Sitzung. So erfährt der Leser z.B., dass man sich am 12. Oktober und am 7. Dezember 1986 zu zwei Begegnungen in der Wohnung der Familie Buchta mit 17 bzw. 20 Mitgliedern traf; "zum Abschluss des Treffens wurden alte deutsche Lieder gesungen".

Der Leser erfährt aber nicht nur über die schwierigen Anfänge des DFK, sondern auch über die heutige Arbeit 16 Jahre später. De DFK Kreisverband Hindenburg ist bislan der einzige Kreisverband, der eine solche m Fotos, Abbildungen von Anerkennungsur kunden und Artikel aus verschiedenen Ze tungen angereicherte Chronik herausgegebe hat. Dem Vorstand des DFK-Kreisverband Hindenburg muss ein Lob für diese nachamenswerte Initiative ausgesprochen werden Gregor Zweig