Hier informiert Sie unser Heimatmuseum


  • Hindenburg Portal
  • Reflektionen
  • Besuch des Stadtpräsidenten
  • Alte Postkarten


  • barbarasp.jpg (16641 Byte)
    Die Heilige Barbara
    Patronin
    der Bergleute

     

    Die Hindenburger Heimatsammlung

    Essen – seit 1953 Patenstadt von Hindenburg OS – beherbergt die Hindenburger Heimatsammlung, die in den letzten Jahren auf museumsgerechten Stand gebracht wurde.

    Im Auftrag der Stadt Essen sind zunächst ein wissenschaftliches Gutachten zur Geschichte Oberschlesiens im 20. Jahrhundert und eine Konzeption zur Neugestaltung der bereits seit Anfang der 90er Jahre bestehenden Heimatstube erstellt worden Anschließend ist eine umfangreiche Präsentation zur Geschichte der oberschlesischen Industriestadt Hindenburg und ihrer Einwohner in der Hindenburger Heimatstube eingerichtet worden.

    In drei Räumen der Bückmannshof-Schule hat der Besucher Gelegenheit, sich auf einer 175 Quadratmeter großen Fläche, anhand von unzähligen persönlichen Erinnerungsstücken, Dokumenten, Fotos, Landkarten, Stadtplänen, Auszeichnungen, Zeitungen, Büchern und Postkarten ein Bild von Hindenburg zu machen. Besonders anschaulich sind die Exponate zum Bereich Bergbau (Geräte, Werkzeug, Kleidung) sowie zu religiösen Themen.

    Das moderne Ausstellungs-Konzept spricht zugleich mehrere Zielgruppen an. Für Vertriebene ist die Ausstellung als Ort der Erinnerung gedacht, für deren Nachkommen als ein Ort, an dem sie etwas über die Heimat ihrer Eltern erfahren können. Die in Essen und im Ruhrgebiet wohnenden Aussiedler und die Einwohner des Ruhrgebietes werden in der Heimatstube Hindenburg über die schwierige Geschichte Oberschlesiens als Teil der deutschen Geschichte und über die komplizierten deutsch-polnischen Beziehungen informiert.

    Eine sachliche, historisch-fachliche Aufarbeitung der anspruchsvollen Themen konnte unter der Berücksichtigung sowohl deutscher als auch polnischer Quellen – besonders nach der Öffnung der polnischen Archive nach 1990 – erlangt werden.

    Bereits vor dem Betreten der Ausstellungsräume der 1997 neugestalteten Heimatstube sind großformatige Bilder der Stadt Hindenburg vor 1945 zu sehen. Da Hindenburg eine für viele Industriestädte des 19. und 20. Jahrhunderts beispielhafte Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte erlebt hat, liegt ein Vergleich mit Städten aus dem Ruhrgebiet nahe. Die Ähnlichkeiten werden durch die Beschreibung der wichtigsten Industrieanlagen Hindenburgs sowie durch Fotos aus dem Leben der Arbeiterfamilien und der Industriellen unterstrichen.

    Einen wesentlichen Teil der Ausstellung nimmt die Geschichte der Stadt Hindenburg in Anspruch. Der Besucher kann den Beschriftungen und Hinweisen der einzelnen Exponate Daten und Entwicklungen aus der Vergangenheit Hindenburgs entnehmen und parallel dazu aus der Geschichte Oberschlesiens. Interessant sind beispielsweise Zeitdokumente der polnischen Wahlpropaganda in deutscher Sprache wie auch die Sammlung von Sportauszeichnungen und Diplomen.

    Die umfangreiche Fotosammlung wurde thematisch geordnet (Schule, Industrie, Sport, Kirche, Stadtansichten vor und nach 1945) und als integraler Teil der Ausstellung konzipiert.

    Als besonders wertvoll hebt sich die Postkartensammlung aus der Zeit bis 1945 hervor. Eine Büchersammlung zum Thema Hindenburg und Oberschlesien sowie ein kleines Archiv vervollständigen die Präsentation.

    Anschrift:

    „Heimatmuseum Hindenburg OS“
    Kultur- und Erinnerungsstätte bei der Patenstadt Essen
    Bückmannshof-Schule
    Bückmannshof 16
    45236 Essen
      

    Um vorherige Kontaktaufnahme wird gebeten:
    -           Marianne Mosler, Tel. 0201-287610
    -     Helga Zöllig, Tel. 0201-675403

    .