Geschichte der Straßennamen

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Tlumaczenie na jezyk niemiecki - Übersetzung ins Deutsche
Dipl. Ing. Damian Spielvogel

Wydrukowano dzieki pomocy Komisji Zastepczej
"Hindenburg OS" przy miescie patronackim Essen.
Gedruckt mit Unterstützung des Vertretungsausschusses "Hindenburg OS" bei der Patenstadt Essen.

 

 

Ilustracja na okladce - Deckblatt Ilustration

4 z 14 nowych ulic na osiedlu
"Deutschen Arbeitsfront-Siedlung", nazwanych w styczniu 1936 roku. Memeler Weg - ul. Warszawska,
Apenrader Weg - ul. Czysta, Posener Weg - ul. Poznariska, Bromberger Weg - ul. Zygmunta Augusta.
(Reprodukcja pocztöwki wydanej przez Emila Konietznego w Mikulczycach. Ze zbioröw Muzeum Miejskiego.)

Alle Straßennamen sind in der Orginalfassung wiedergegeben, die zum jeweiligen Zeitpunkt galten; im letzten Publikationabschnitt befindet sich ein Straßenverzeichnis, das eine aktuelle Namenszuordnung ermöglicht.

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In den Jahren 1829-1830 wurde die Verbindungsstraße Gleiwitz-Königshütte O/S errichtet. Die gesamte Straßenlänge wurde als Kronprinzstraße` ausgewiesen, also auch in Mathesdorf, Alt- und Klein-Zabrze, Zaborze und Poremba. Seit dieser Zeit entstanden in Hindenburg O/S zahlreiche Straßen. Sie alle wurden mit Namen versehen, doch die Geschichte der letzten einhundert Jahre verursachte, daß einige Straßen mehreren Namen hatten. Es waren hauptsächlich zwei Ursachen dafür verantwortlich, daß eine Namensänderung von Straßen in Hindenburg O/S vollzogen war. Die erste war durch administrative Veränderung bedingt: Die zusammenlegung von Dorotheendorf, Klein-Zabrze, Alt-Zabrze und Zaborze-Kolonie C im Jahre 1905 in eine Gemeinde Zabrze; Eingemeindung von Biskupitz-Borsigwerk, Mathesdorf und Zaborze-Poremba durch die Stadt Hindenburg O/S im Jahre 1927; 1951 durchgeführte Eingliederung von Pilzendorf, Mikultschütz (Klausberg), Rokittnitz (Martinau), Paulsdorf, Kunzendorf und Makoschau. Die zweite Änderung war durch politische Änderungen bedingt: 1933 - Machtergreifung durch Hitler in Deutschland, 1945 - Änderung der staatlichen Grenzen, 1989 - Zerfall des realexistierenden Sozialismus in Polen.
Die Straßennamenänderungen kann anhand der vorhandenen Materialien festgestellt werden. In der ersten Reihe gehören zu ihnen Publikationen, die zu diesem Thema in den Jahren 1896-1915 in der Lokalzeitung "Zabrzer Anzeiger" diesbezügliche Informationen veröffentlichten. Seit 1922 erscheinte in Hindenburg O/S das "Hindenburger TagesblatC. In den im Staatlichen Archiv in Gleiwitz aufbewahrten Jahrgängen aus den Jahren 1926-1929 wurden ebenfalls zahlreihe Informationen zu diesem Thema publiziert. Als letzte Pressequelle wird die "Hindenburger Stadtblatt" ganannt. Zwischen 1929-1939 wurden dort Benachrichtungen über Neubenennungen oder über Änderungen von schon vorhandenen Straßennamen abgedruckt, die am Anfang von der Stadtverwaltung und später vom Oberbürgermeister gezeichnet waren. Eine sehr wichtige Forschungsstelle der 1927 durchgeführten Änderungen, stellten die im Gleiwitzer Archiv aufbewahrten Materialien der Kommission unter Leitung von Dr. Leo Schaletzki dar. Ferner erwiesen sich auch sehr behilflich die Abschnittslandkarten "Ober-Schlesien" und "Flötzkarte des Oberschlesischen Steinkohlenbeckens" im Maßstab von 1:10000, Straßenpläne aus ,den Jahren 1905-1992, und auch in einigen Fällen Ansichtskarten aus Biskupitz und Zaborze. Nach 1945 wurden amtliche Änderungen in Anlehnung an die Verordnungen des Städtischen Nationalrates (SNR) und nach 1990 des Stadtrates (SR) der Stadt Hindenburg O/S (nach 1945 Zabrze) durchgeführt.
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