Geschichte der Straßennamen
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Im April 1959 wurde die Bezeichnung ul. Powstaricöw in ul. Powstaricöw Sl4skich umgeändert. Auch im Jahre 1959 begann der Bau der Einfamilienhäuser für die Arbeiterschaft der Zeche "Zabrze" (fr. Königin-Luisen-Grube in Hindenburg-Ost) in Zaborze. Im Februar 1960 wählte man neun neue Straßennamen aus: Kalinowa, Olchowa, Orzechowa, Leszezynowa, Czeregniowa, Jalowcowa, Porzeczkowa, Agrestowa, Modrzewiowa. Im November dagegen wurde in Biskupitz die neuangelegte Straße als ul. Henryka Rodakowskiego bezeichnet. Im Jahre 1961 wurde in Polen das 20jährige Bestehen der Polnischen Arbeiterpartei gefeiert. Aus diesem Anlaß benannte man die zwischen den Straßen: ul. Gdariska und ul. Szpitalna, liegende Verbindungsstraße nach Anastazy Kowalczyk, und sieben andere Straßen wurden umbenannt: gw. Floriana in Polskiej Partü Robotniczej, Szcz29d Boze in Gwardii Ludowej, Kr61ewska in Janka Krasickiego, Wandy in Jana Kawalca, Koricowa in Romana gliwy, Uchodzcöw in Jözefa Magi, Weteranöw in Braci Smolköw.Im April 1966 benannte man zwei weitere Straßen in der Siedlung "Janek": Grabowa und Turystyczna, der Querstraße zur ul. 3-go Maja wurde die Bezeichnung ul. Cisowa verliehen.Am 09. September 1967, anläßlich eines Staatsbesuches in Polen, besuchte die Stadt Hindenburg O/S der französische Präsident, General Charles de Gaulle. Drei Jahre später wurde zu seiner Ehre die bisherige ul. Armii Ludowej in ul. gen. Charlesa de Gaulle'a umbenannt. Zeitgleich benannte man die ul. Klonowa in ul. Armii Ludowej um. Das waren die letzten Änderungen im Bereich der Straßenbezeichnungen der nächsten 20. Jahre. In diesem Zeitabschnitt entstanden allerdings neue Straßenzüge. Im Januar 1971 entstanden: ul. Wrzosowa (Seitenstraße der ul. Mikulczycka) und noch vor 1973 die parallel zur ihr verlaufende ul. Morwowa, und die Querstraße der ul. Wladyslawa Reymonta, die ul. Juliana Ursyna Niemcewicza. Im November 1974 benannte man folgende Straßen - in Mathesdorf: ul. Cypriana Kamila Norwida (Seitenstraße der ul. Srebma) und ul. Konstantego Ildefonsa Galczyriskiego (Seitenstraße der ul. W. Fontanusa); im Zentrum: ul. Jana Langowskiego (Seitenstraße der ul. gen. K. gwierczewskiego). Im Oktober 1975 ebenfalls in Mathesdorf und im Zentrum benannte man jeweils eine Straße: ul. Stefana Banacha (Seitenstraße der J. H. Pestalozziego) und ul. Wladyslawa Broniewskiego (Seitenstraße der ul. ks. Pawla Poäpiecha). Im Jahre 1982 wurde die neuerrichtete und als Verlängerung der ul. Franklina Delano Roosevelta gedachte Straße dem Straßenverkehr übergeben. Im März benannte man sie als: Aleja OBROtVCÖW Monte Cassino (Allee der Verteidiger Monte Cassinos - sic!).
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Erst nach einigen Tagen änderte man die Bezeichnung in: Aleja Bohater6w Monte Cassino (Allee der Helden Monte Cassinos). Auch im gleichem Jahr, jedoch im Oktober, wurde die Querstraße der ul. K. Hennisza als ul. Andrzeja Benesza bezeichnet, und für drei Seitenstraßen der ul. Gdariska wählte man folgende Bezeichnung: Wladyslawa Tatarkiewicza, Tadeusza Kotarbiriskiego und Kazimierza Michalowskiego.Seit ende der 70ger Jahren baute man nördlich der Hauptverbindungstraße Breslau-Beuthen OS (fr. Reichsautobahn Berlin-Breslau-Beuthen OS) eine sehr große Wohnsiedlung (Hochhäuser), der man die Bezeichnung "Osiedle Mikolaja Kopemika" (Nikolaus-Kopernikus-Siedlung) gab. In dieser Siedlung wurden acht neue Straßen angelegt, mit deren Benennung befaßte sich eigens dafür einberufene Kommission, die bei dem Stadtamt angesiedelt war. Sie schlug vor, daß die Straßen im Bereich der Straßennamen Bezüge zum Sonnen- und Himmelkörpersystem haben sollten. Der Städtische Nationalrat ging allerdings auf die Vorschläge der Kommission nicht ein und im Januar 1985 bestimmte er eigene Bezeichnungen, die auch eingeführt wurden:* Jana Heweliusza, Galileusza (Merkurego oder Wagi), Tadeusza Banachiewicza (Wenus oder Oriona), Jurija Gagarina (Marsa oder Koziorozca), Giordano Bruno (Saturna oder Syriusza), Konstantego Ciolkowskiego (Plutona oder Kasjopei), Wlodzimierza Zonna (Jowisza oder Andromedy) und Jana Keplera.
Im Dezember 1986 benannte man zwei neue Straßen in Zaborze: ul. Dzialaczy Rodla und ul. Ambrozego Pordzika. Im April 1988 änderte man den Straßennamen der ul. Grochowska. Als ihren neuen Straßenpatron wählte man Pfarrer Anton Tometzek, und zwar in polnischer Schreibweise: Antoni Tomeczek. Im September 1990 benannte man den vor der St.-Anna-Kirche befindlichen (Kirchen-) Platz als Plac ks. Franciszka Pieruszki (Pf.-Franz-Pieruschka-Platz). In den Jahren 1989-1991 vollzog sich in Hindenburger Stadtgebiet eine weitere massive Änderungsmaßnahme von Straßen- und Plätzenbezeichnungen. Sie war durch die Abschaffung des "realexistierenden Sozialismus" bedingt, was der allgemeinen angewandten Handhabe in Polen entsprach. In den meisten Ortschaften verschwanden alle Bezeichnungen, die an die kommunistische Weltanschauung und Bewegung oder an die Sowjetunion anknüpfte. Schon im Dezember 1989 ersetzte der Namen ul. Armii Krajowej den Straßennamen ul. Stalingradzka, im September 1990 wurden zwei Straßen mit den Ursprungsnamen wieder benannt: ul. Juliana Marchlewskiego in .§w. Urbana und statt ul. Polskiej Partü Robotniczej führte man äw. Floriana ein. Die meisten Änderungen erfolgten jedoch durch die Umsetzung der Verordnung des SNR in Hindenburg O/S vom 11. März 1991.
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