Geschichte der Straßennamen
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und in Zaborze führte man anstatt der ul. Mikolaja Gomölki eine ul. Rözy Luksemburg ein. In Anlehnung an die gleiche Verordnung wurde bisher ohne Bezeichnung geführte und gegenüber des alten Oberschlesischen Elektrizitäts-Werkes (OEW) liegender Platz als " Plac Fryderyka Chopina" benannt.
Eine weitere Verordnung des SNR vom November 1951 bildete die Grundlage für eine Änderungen von weiteren 14. Straßennamen in Hindenburg O/S. Im Stadtzentrum: gen. Jözefa Chlopickiego in Maurycego Mochnackiego, Zofü Kossak-Szczuckiej in Elizy Orzeszkowej, Krakowska in Manifestu Lipcowego, Lwowska in Edwarda Dembowskiego, ks. (Fürst) J6zefa Poniatowskiego in Lucjana Szenwalda, Rejmarkiewicza in Tomasza Nocznickiego, gw. Urbana in Juliana Marchlewskiego, Zagloby in Wierzbowa. In Biskupitz: Podolska in Joachima Lelewela, Woodrowa Wilsona in Aleksandra Puszkina. In Mathesdorf: Or14t Lwowskich in Pionieröw und ks. (Pfarrer) Karola Antoniewicza auf ks. (Pfarrer) Piotra gciegiennego. In Zaborze: gen. (General) Bronislawa Roji in gen. Walerego Wröblewskiego und Wlogciariska in Wiejska. In Rahmen der zwei Änderungen wurden Personen hauptsächlich der linken und der sog. "fortschrittlichen" Weltanschauung gewürdigt, die die (polnischen) Konservativen, Heiligen und Bezeichnungen, die an die polnischen Gebieten im Osten erinnerten, ersetzten.
Zwischenzeitlich wurden in Anlehnung an die Verordnung des (polnischen) Ministerrates vom 17. März 1951 die Gemeir den Pilzendorf, Mikultschütz (Klausberg), Rokittnitz (Martinau), Kunzendorf, Makoschau und Paulsdorf durch die Stadt Hindenburg O/S eingemeindet. Zum dritten mal entstand das Problem der Doppelbezeichnung von Straßen in Hindenburg O/S. Das Problem wurde mit Hilfe von zwei Verordnungen des SNR aus den Jahren 1954 und 1955 gelöst. Die zweite, vom April 1955 bezog sich auf die sog. "alten" Stadtteile Hindenburgs und umfaßte insgesamt 24. Straßen. Im der Stadtmitte vollzog man folgenden Änderungen: Ignacego Daszyriskiego in Nikosa Belojännisa, Drobna in Juliana Tuwima, Graniczna in Na Piaskach, Henryka in Staromiejska, Tadeusza Kogciuszki in Zygmunta Padlewskiego, Juliusza Ligonia in Zak4tek, Lipowa in Dgbowa, Stanislawa Moniuszki in ks. (Pfarrer) Stanislawa Brzöski, Polna in Lanowa, gen. Wladyslawa Sikorskiego in Czolgistöw, Fryderyka Chopina in Spichrzowa, Konrada Wallenroda in Tomasza Zana. In Biskupitz: gw. Jana in Pawla Achtelika, Krölowej Jadwigi in Karola Zmudy. In Mathesdorf benannte man die bisherige ul. Wojciecha Korfantego in ul. Romana Ligenzy, dagegen die ul. Marcela Nowotki wurde durch die Straßenbezeichnung ul. Walerego Fontanusa ersetzt. In Zaborze änderte man fünf Straßennamen um: Katowicka in Koricowa, Przeora Augustyna Kordeckiego in Jercego Wyciska, Kogcielna in Filipiny Plaskowickiej,
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Pana Tadeusza in Wojciecha Boguslawskiego, Zwirki i Wigury in Krucza. Mit Hilfe dieser Verordnung wurden in Zaborze zwei Straßen aufgelöst: ul. Parkowa gliederte man in die ul. Jözefa Lompy und um die ul. Adama Mickiewicza verlängerte man die ul. Henryka Sienkiewicza. Im Januar 1956 änderte man noch folgende Straßennamen um: ul. Jerzego Helbiska in ul. Karola Hermisza im Zentrum, ul. Stanislawa Stroczka in ul. Stanislawa Struzika in Zaborze. Gleichzeitig wurde die an dem alten Deichselwerk liegende Straße, die bis 1937 Lützowsträße hieß und anschließend ohne amtlicher Bezeichnung blieb, als ul. Fabryczna bezeichnet. Die ersten neuen nach dem Zweiten Weltkrieg in Hindenburg O/S entstandenen Straßen benannte man erstmalig im Februar 1956. Die Straßen wurden in der zwischen 1955 und 1965 gebauten Neubausiedlung "Osiedle Jana Matejki" angelegt. Das waren: Przelotowa, Wladyslawa Orkana und Anieli Krcywof. Im April des darauffolgenden Jahres kamen hinzu: J6zefa Korzeniowskiego, Zofii Nalkowskiej und Przemyslowa. Im April 1956 wurde die Querverbindung zur ul. J. Matejki, parallel verlaufend zur ul. Kacza als ul. Wilcza bezeichnet. Ein Jahr später wurde die den "Park im. gen. K. Swierezewskiego" (Park namens Gen. Karol gwierczewski / fr: SteinhoffPark) mit der ul. J. Lompy in Zaborze verbindende Straße als ul. Cegielniana ausgewiesen. Mit der SNR-Verordnung vom Juni 1957 hat man der bisherigen ul. Rolnicza, die alte noch vor 1911 stammende Bezeichnung Anton-Rollnik-Str., jedoch in polnischer Schreibform (mit Änderung der Schreibweise des Familiennames von Rollnik in Rolnik) wiedergegeben. Anton Rollnik war 20. Jahre lang Vorsteher der Gemeinde Zaborze. Während seiner Amtszeit wurden u.a. fünf Schulen gebaut, ein Anschluß an das Elektrizität-, Gas-, und Stromnetz erfolgte. Anton Rollnik ist der einzige Hindenburger, der nach einer 20jährigen Abwesenheit als Straßenpatron der gleichen Straßen fungiert. Im gleichen Jahr (1957) begann der Bau einer großen Wohnsiedlung, die zwischen der ul. Makoszowska und dem "Park im. Powstaricöw Slqskich" (Park namens der Schlesischen Aufständichen /Guido-Wald) plaziert war. Die Siedlung war für die Beschäftigten der Zeche "Makoszowy" (fr:Delbrückschächte) bestimmt, und obwohl sie offiziell als "Osiedle XX-lecia PRL" (Siedlung des 20jährigen Bestehens VRP = Volksrepublik Polen) benannt wurde, wird sie im Volksmund als "Janek" bezeichnet. Schon im Februar 1958 benannte man sechs neugebaute Straßen in der Siedlung. Das waren: Promienna, Dluga, Sportowa, Akacjowa, Jesionowa i Jarzi;bia. Gleichzeitig benannte man die verbindung zwischen den Straßen: ul. Bronislawa Hagera und ul. Mikulczycka als ul. Przystankowa. Im Juni des gleichen Jahres wurde die Bezeichnung ul. Antoniego Milicza aufgehoben, indem man eine Eingliederung der Straße in die Straße ul. Armii Ludowej vornahm.
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