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| Seite 2 Wenn Essen sich jetzt für die Übernahme der Patenschaft für Hindenburg das ihm strukturell sehr gleicht entschieden hat, dann aber nicht zuletzt um der ostdeutschen Landsleute willen, die in den letzten Jahren Bürger unserer Stadt geworden sind. Am 10.
Dezember 1952 stimmte der Hauptausschuss des Essener Stadtparlaments der
Patenschaftsübernahme zu. Dieser Beschluss wurde in der Sitzung des Rates der Stadt Essen
am 3. März 1953 vom Rat gegen eine Stimme bestätigt. Inzwischen
fanden die ersten Vorbereitungen für das 1. Hindenburger Heimattreffen in der Patenstadt
Essen statt, das am 30./31. Mai 1953 stattfand und von etwa 3000 Hindenburgern besucht
wurde. In einem Festakt im Rathhaussaal überreichte am 31. Mai 1953 der
Oberbürgermeister der Stadt Essen, Dr. Hans Toussaint, dem Heimatkreisvertrauensmann für
den Stadtkreis Hindenburg OS, Stadtoberinspektor a.D. Theodor Jurok, die
Patenschaftsurkunde. Seither
finden alle zwei Jahre Hindenburger Heimattreffen in der Patenstadt Essen
statt. Heimatkreisvertrauensmann
Stadtoberinspektor a.D. Theodor Jurok, der wegen seiner hervorragenden Verdienste um die
Belange der Hindenburger als Vater der Hindenburger apostrophiert wird, legte
sein Amt am 2. Mai 1960 aus Alters- und Gesundheitsgründen nieder. Sein Nachfolger wurde
Steuerrat a.D. Oswald Kohlmann, der am 15. September 1967 inmitten der Vorbereitungen zum
8. Hindenburger Heimattreffen verstarb. Sein Nachfolger wurde Bergoberamtmann a.D. Franz
Schyma, der das Amt des Heimatkreisvertrauensmannes für den Stadtkreis Hindenburg OS bis
1983 inne hatte. Seine Aufgaben übernahm Herbert Skowronek, der sich mit großem
Interesse für die Einrichtung des Hindenburger Heimatmuseums einsetzte. 1994
gab er sein Amt als Heimatkreisvertrauensmann ab. Seine Nachfolge übernahm Marianne
Mosler. Die GegenwartDer
Heimatkreisvertrauensmann ist keine gesetzliche, gemeindliche oder staatliche Institution.
Er ist vielmehr eine Einrichtung, welche die Heimatvertriebenen nach 1945 allerorts
gründeten. Der Heimatkreisvertrauensmann hat sich insbesondere heimatpolitischen Aufgaben
seines Heimatkreises zu widmen. So soll er sich vornehmlich um die Heimatkreiszeitung als
verbindendes Medium und um die Herausgabe einer Monographie seiner Heimatstadt bemühen
sowie Heimattreffen vorbereiten. An seiner Seite steht der Bundessprecher der
Hindenburger, der sich vor allem der politischen und grenzüberschreitenden Aufgaben
widmet. Der Vertretungsausschuss Hindenburg OS bei der Patenstadt Essen, eine kleinere Gruppe von Hindenburger Persönlichkeiten, die das Vertrauen der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung Essen besitzt, hat sich die Aufgabe gestellt, Sachwalter der Gesamtheit der vertriebenen Hindenburger zu sein und als Mittler zwischen den Patenkindern und dem Patenschaftsträge zu wirken. In diesem hohen Auftrag betreut er alle Angelegenheiten kultureller und organisatorischer Art in diesem Bereich und dient dem Patenschaftsträger mit Hinweisen auf die Notwendigkeit seines helfenden Eingreifens. Die Stadtverwaltung wiederum hält mit dieser Hindenburger Vertretung engen Kontakt, um immer über die Durchführung der sich aus der Übernahme der Patenschaft ergebenden Aufgaben gut beraten zu werden. . |
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solche Vertretung ist auch deshalb notwendig, weil diese Vertretung in der Patenstadt die
Arbeit für die Heimatstadt konzentriert. Diese
Gemeinschaft, deren Mitglieder ehrenamtlich im Dienste der ehemals deutschen Stadt und
ihrer Bürger tätig sind, trägt also die Verantwortung für die Funktionsfähigkeit des
Patenschaftswerk und fühlt sich in besonderer Weise verpflichtet, in jeder möglichen Art
für die Erhaltung und Stärkung der Heimatverbundenheit Sorge zu tragen. Dem
Vertretungsausschuss Hindenburg OS bei der Patenstadt Essen gehören derzeit
an: Marianne Mosler Damian Spielvogel Josef Urbanek Weitere Mitglieder: Alle Mitglieder des
Vertretungsausschusses sind auch zu erreichen über: Stadt Essen . |
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