Geschichte der Straßennamen
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Dorotheenstraße und dem Peter-Paul-Platz als Neue Dorotheenstraße. In Zaborze wurde die bisherige Zabrcer Straße in Saarlandstraße umbenannt.
Im Jahre 1937 wurden in Hindenburg O/S 14. Straßen umbenannt. In der Stadtmitte: Biskupitzer- in Neue Beuthener-, Galda- in Tannenberg-, Kania- in Schlageter-, Mikultschützer- in Klausberger-, Szmula- in Gustav-Freytag-, Wehowski- in Hopfenbuschstraße, Wilczekstraße in Am Torbogen, Sosnitzaer Straße in Kampfbahnallee. In Zaborze: Broja- in Kunzendorfer-, Rollnik- in Bauern-, Serlo- in Johannes-Vogelstraße, Scharnafkaweg in Enderdorferstraße, Ciupka- in Bäckerweg. In Biskupitz: nur die Janitzekstraße in Schöffenweg. Das waren jedoch nicht die letzten Änderungen. Im März des Jahres 1938 wurde die ein Jahr zuvor als Schlageterstraße benannte Straße in drei Abschnitte aufgeteilt. Der Abschnitt zwischen der Dorotheenstraße und dem Reitzensteinplatz blieb bei der alten Bezeichnung Schlageterstraße. Der durch den Reitzensteinplatz führende Abschnitt erhielt die Bezeichnung des Platzes, dagegen der Bereich zwischen der Reichsbank und der Florianstraße wurde als Friedenshütter Straße benannt. Zeitgleich wurde ein Teilbereich der Schechestraße, beginnend vom Schecheplatz bis zur Kronprinzenstraße als Antonienhütter Straße benannt. 1938 wurden auch Namen einigen neuen Strasen verliehen. Im Juli bezeichnete man die Glück-Auf-Straße mit der Friedrichstraße verbindende Straße als Andreas-Hofer-Straße. Dagegen im Oktober benannte man in der Siedlung "MatheshoF' neuangelegten Straßen als: Jägerndorfer-, Troppauer-, Olbersdorfer-, Freiwaldauerund Zukmanteler Weg sowie als Karl-Rohlf-Straße.Die letzten drei Straßennamensänderungen, die eindeutig datiert werden können, wurden in Hindenburg O/S im März 1939 durchgeführt. Die bisherige Michael- wurde in Horst-Wessel-Straße und der Michaeltorplatz in Horst-Wessel-Platz umbenannt. Zugleich änderte man in Zaborze den Dr. Nathan-Weg in Dr. Naton-Weg um. Auch 1939 - im Juli - wurden vier neuen Straßen entsprechende Namen verliehen. In Mathesdorf verbindete die Anhalter- die Knurower- mit der Raudener Straße. In der an der Kampfbahnallee liegenden Kleingartensiedlung-West entstanden: Am Waldesrand, Emtedankweg und Sonnenwende. Es sind jedoch nicht alle Änderungen erfaßt worden, die in Hindenburg O/S der Zwischenkriegszeit vorgenommen wurden. Da genauere Angaben bezüglich der Straßennamenentstehung in einigen Fällen fehlen, kann über den Zeitpunkt der Entstehung einiger Straßenbezeichnungen nur annähernd berichtet werden. Und so entstand in Biskupitz noch vor 1928 der sogenannte Bunter Hof und vor 1929 in der Stadtmitte der Baumannweg wurde geschaffen, und der Euger Weg (parallel zur Blücherstraße). Anfangs der 30ger Jahren entstanden auch die Annaberg- und Zeppelinstraßen.
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Damals auch änderte man den Montagsmarkt- in Kamillianerplatz um. Es dauerte jedoch nicht lange bis er in den Jahren 1935-1937 in Platz der SA umbenannt wurde. Vor 1935 änderte man Bebel- auf Gneisenau- und Rathenau- auf Kleiststraße im Zentrum sowie in Zaborze den Niemeyer Weg auf Am Hag um. Weitere Änderungen folgten weiterhin in den Jahren 1935-1937. Die bisherige Deichsel- änderte man in Seilbahn-, und Kopp- in Adolf-Deichsel-Straße um. Abschnitt der Koppstraße, der östlich von der Adolf-Hitler-Straße blieb, bezeichnete man als Fleischerweg. Statt eine Noaherschien eine Gustloffstraße. In gleichem Jahr wurden benannt als: Sperlingsweg, die neue Parallelstraße zum Drosselweg; Strassburger Weg, die neue Verbindungstraße zwischen den Bismarck- und Vinzentstraßen; Langemarckstraße, die neue Querstraße der Galdastraße; Olympiaweg, die nördlich vom Stadion (Städtische Kamptbahn) liegende Verbindungstraße zwischen den Michael- und Pfarrstraßen. Als letzte entstandene Straße wird die Verlängerung der Solgerstraße angenommen. Sie wurde bereits nach 1937 als Heinrich-Lerch-Straße ~ bezeichnet. Damals wurde der bisherigen Lützowstraße der Name abgenommen, um so die neue Straßenverbindung zwischen dem Schillweg und der Seilbahnstraße zu benennen.
Im Jahre 1945 wurden die bisweilen geltenden deutschen Straßenbezeichnungen mit polnischen Namen ersetzt. Es wurde in dieser Hinsicht zweierlei vorgegangen. Ein Teil der Namen wurde aus dem Deutschen in das Polnische einfach übersetzt, wie z.B.: Birken Weg in Brzozowa, Cäcilienstraße in gw. Cecylü (sic!), Danziger Weg in Gdatiska, Bahnstraße in Kolejowa usw. Bei dieser Maßnahme wurden drei von Familiennamen stammenden Straßennamen: Silber-, Schmidt und Steinstraße einfach ins Polnische übersetzt mit: Srebrna, Kowalska und Kamienna. Die übrigen Straßen wurden mit völlig neuen Bezeichnungen versehen.
Schon im Februar 1950 hat man sieben von ihnen abgeändert. Mit der Verordnung des (polnischen) Städtischen Nationalrates (SNR) der Stadt Zabrze, wurde die im Zentrum sich befindliche und bisweilen mit dem polnischen Namen "ulica Nowo Bytomska" versehende Straße in "ulica Bytomska" umbenannt. (Anm. d. Übers.: ulica = Straße, Abkürz.: ul.=Str.; im Polnischen wird öfters die Abkürz. bei Straßen seit Neustem nicht immer geführt). Auch andere Straßennamen wurden geändert: Michala in gen. Karola gwierczewskiego, Cmentama in Hanki Sawickiej, gw. Pawla in Mieczyslawa Niedzialkowskiego. Der Straße ul. gen. K. Swierczewskiego wurde die alte Bezeichnung ul. Dworcowa gegeben. In Biskupitz statt der ul. Bytomska erschien eine Straße, die nach Wincenty Pstrowski benannt wurde,
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