| Hindenburger Denkmäler und Gedenktafeln bis 1945 Seite 3 |
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Die Gedenktafel für die zehn gefallenen Pioniere und Verkehrstruppenangehörigen wurde von ,,Verein ehem. Pioniere und Verkehrstruppen Hindenburg und Zaborze" gestiftet. Sie befand sich im Saal des Casinos der Donnersmarckhütte und wurde im Januar 1931 enthüllt. Sie wurde aus Bronze angefertigt und beinhaltete Militärrang sowie Namen folgender Soldaten: Schutt, Birke, Hübner, Hoernecke, Depene, Richter, Girndt' Karger, Pursche, Dirschel. |
Zwei aus Holz angefertigte
Tafeln für die Gemeindemitglieder der Die den Bergleuten der ,,Abwehrgrube" in Klausberg OS gewidmete Gedenktafel hing auf der Front-Innenseite der Zechenhalle dieser Grube. Die Enthüllung fand am 1. Mai 1940 statt. Sie wurde im Messing gegossen und bestand aus drei waagerechten Feldern; auf den die Namen der Gefallenen sich befanden. |
| Außer der Gedenktafeln wurden auch den im
Ersten Weltkrieg gefallenen Hindenburgern zehn Denkmäler errichtet. Das erste hieß ,,Turndenkmal" und war den 40 gefallenen Mitgliedern des ,,Turnvereins Borsigwerk" gewidmet. Es wurde am 3. Dezember 1922 im Hüttenpark im Borsigwerk enthüllt. Das Denkmal in Form einer nicht großen Mauer wurde aus Steinen errichtet. Den Hauptpunkt bildete ein 250 Zentner schweres aus der ,,Ludwigsglückgrube" stammender Findling. Auf ihm befand sich eine Tafel, die einem Wappenschild ähnelte, die mit einem auf einem Lorbeerblätterkranz liegenden deutschen Stahiheim abgerundet war. Die Ränder waren mit kleinen Perlen versehen. Unter dem Kranz war folgende Widmung zu lesen: ,,Den Heldentod starben / aus unseren Reihen", und es folgten in alphabetischer Reihenfolge die Namen der Gefallenen. In den meisten Fällen auch das Sterbedatum. Einige der Namen konnte man noch entziffern: Blum Paul, Dresler Karl, Droma Karl, Kowoll Josef, König Alfred, Kroll Paul, Kunze Herbert, Magiera Wiadislaw' Mechlik Paul, Mikosch Josef, Misch Gustav, Mrosek Heinrich, Otto Alfred, Pawelczyk Bruno, Plosczyk Karl, Russek Alexander, Russen Friedrich, Schandra Josef, Schmidt Bruno Schnapka Viktor, Wieczorek Josef, Wicher Hugo, Winkler Georg, Wodarski Konrad, Wolny Alois, Zelder Paul, Zimmermann Karl. Anschließend noch nachstehende Widmung: ,,Der Turnverein /
Borsigwerk" |
| Das Denkmal der Betriebsangehörigen der ,,Drahtseilwerke Adolf Deichsel A. G." befand sich vor dem Werkhauptgebäude an der Koppstrasse. Es wurde am 12. August 1923 enthüllt. Es bestand aus drei Teilen: Zwei Obelisken aus Granitsteinen und eine zwischen diesen Obelisken sich befindlicher Tafel. Die auf einem Steinsockel befestigte Tafel war den Betriebsangehörigen gewidmet. Der rechte Obelisk den zwanzig Mitgliedern des ,,Turnvereins der Firma A. Deichsel" und der linke den sechs Mitgliedern des ,,Männer-Gesangs-Vereins Deichsel". Im oberen Obeliskenteil, das den Turnern zugedacht war, befand sich das Turnsymbol (vier Buchstaben F in Kreuzform) und auch eine dreizeilige Widmung, darunter in zwei waagerechten Reihen die Namen der zwanzig Gefallenen. Unter den Namen war das Eiserne Kreuz eingemeißelt, das in Lorbeerkranz eingehüllt war. Im oberen Obeliskenteil, das den Sängern gewidmet war, befand sich das Symbol der Gesangsvereine (Lym im Lorbeer-Kranz), darunter eine dreizeilige Widmung und die Namen der sechs Gefallenen. Unterhalb das gleiche Kreuz wie bei dem Obelisk der Turner |
| Das Denkmal für die Gefallenen der
Gemeinde Biskupitz-Borsigwerk wurde am 14. September 1924 auf dem Platz zwischen der
Zabrzer- und Kapellenstraße enthüllt. Auf einem hohen, aus Strehlenden Granit
angefertigten Sockel, lag auf einem Lorbeerkranz ein deutscher Stahiheim. Auf den
Sockelwänden befanden sich vier Messingtafeln mit den Namen der Gefallenen. Auf der
Haupttafel' angefertigt von der Seite der Beuthener Straße (früher Zabrzer Straße) war
folgende Widmung zu lesen: |
| Die ersten Informationen über das Vorhaben einer Denkmalsicherung für die zwischen 1914-1918 gefallenen Angehörigen des Kreises Hindenburg OS tauchten Ende 1922 auf. Damals entstand ein Denkmalbauausschuss, dem angehörten: Lehrer Arthur Branner, Theodor Jurok, Baumeister Richard Kotzur, Kaufmann Richard Knosalla sowie die Herren Köhler und Wehner. Als Standort wurde die Ecke der Hütten- und Stollenstrasse ausgesucht. Anfänglich sollte das Denkmal bis Ende 1923 und später vor Jahresende 1924 errichtet werden. Die große Inflation in Deutschland ließ die Schenkungen an Wert schmälern, was eine Terminverschiebung zur Folge.hatte. Letztendlich wurde das Denkmalam 18. Oktober 1925 eingeweiht. Das Projekt stammte von Provinzbaumeister Hoffmann. Die Bauarbeiten führte die Firma Linke & Kotzur durch. |

Eulendenkmal" bezeichnet.
| Ein Viereckiger Sockel befand sich auf
einem achteckigen Grundsockel und war aus Strehlener Granit angefertigt. Den Abschluß
bildete ein sitzender Adler mit zusammengelegten Flügeln. Die Adlerfigur fertigte
Professor Nickel aus Breslau an. Auf der zweiten Sockelhälfte befanden sich drei
Metailplaketten. Auf der mittleren befanden sich das Eiserne Kreuz und die Schrift ,,GEDENKT / AN / SIE" . Seitlich waren Plaketten mit Abbildungen von Friedrich 1. und Paul von Hindenburg angebracht. Das Denkmal war mit einer Steinmauer umzäunt, auf dem sich Steinkugeln befanden. Von der Stollenstrasse führten fünf Stufen zum Denkmal. Die Namen der circa 4 000 gefallenen Bewohner des Kreises Hindenburg OS wurden in das ,,Goldene Buch" eingetragen. |